Ich packe meine Kliniktaschen

… und nehme mit: eine Mamatasche, eine Handtasche, eine Papatasche und eine prall gefüllte Wickeltasche fürs zukünftige Baby! Es gibt also mehr zu packen, als man im ersten Moment denkt! Außerdem weiß man ja noch nicht, wie lange man unter Umständen im Krankenhaus bleiben muss – daher lieber zu viel als zu wenig einpacken. Und nicht vergessen, vorher schon die Autoschale an ihrem Platz zu installieren!

In der Mamatasche finden sich:

– 3 gemütliche Outfits mit langen Hosen und weiten Pullis, die man zum Stillen auch hochziehen oder aufknöpfen kann – hier darauf achten, dass man noch nicht wieder ganz schlank aus der Geburt herausgeht – also bei der Kleidung Umstandsmode wählen, in die man ca. im 5./6. Monat gepasst hat

– 2 Stillshirts und zwei Stillpullis vom tollen Label „milchshake“ – es lohnt sich, mal zu googlen

– viel Unterwäsche (10 Baumwoll-Schlüpfer in einer größeren Größe, 3 Still-BHs in unterschiedlichen Größen, da man ja noch nicht weiß, was passt und mehrere Paar warme wie auch dünnere Socken)

– eine Kulturtasche mit erstmal dem, was man immer mitnimmt plus folgende Hygieneartikel zur Ergänzung: 10x Stilleinlagen, 10x dicke saugfähige Binden für den Wochenfluss, Brustwarzensalbe und Einmalwaschlappen

– 3x Schlafkleidung (Nachhemd oder Pyjama zum Aufknöpfen), einen Bade – oder Morgenmantel, Hausschuhe oder Schlappen mit denen dann ganz sexy die Flure unsicher gemacht werden können

– Handtücher (1 großes, 2 kleine), einen Reiseföhn

– ein Kissen von Zuhause zum Wohlfühlen und/oder ein praktisches Stillkissen

– eine weitere kleinere Handtasche mit allen Essentials zur Anmeldung und zum täglichen Überleben: Portemonnaie mit Bargeld, Krankenkassenkarte, Perso den Mutterpass, Familienstammbuch/Vaterschaftsanerkennung, Überweisung vom Gynäkologen, Lieblingsgetränk, Süßigkeiten, Zeitschriften/Bücher, Fotokamera/Aufladegerät, Handy/Aufladegerät, Kalender/Notizbuch, Stifte, Adressbüchlein, Schwangerschaftstagebuch, Deodorant, Lippenpflegestift, Papiertaschentücher. Hierbei habe ich mir gedacht, dass es praktischer ist, alles in einer zusätzlichen Tasche mitzunehmen, da es sonst in der großen Tasche zu unübersichtlich wird, falls man ’schnell mal dran muss‘.

In der Papatasche finden sich auch ein paar mehr Dinge, da nicht klar ist, ob auch der werdende Vater vielleicht ein paar Tage länger mit in der Klinik bleibt:

– 2 Joggingoutfits mit Hosen und Zip-Hoodies

– 4 T-Shirts

– 5 Boxershorts, 5 Paar Socken

– 1 Handtuch, kleiner Kulturbeutel

– Hausschuhe

– Portemonnaie mit Geld und Perso, Handy/Aufladegerät, Haus- bzw. Wohnungsschlüssel, Snacks, Lieblingsgetränk

Als Tasche für das Baby lohnt sich eine Wickeltasche. Ich habe hier z.B. die Elisabeth Tasche von dem Label „storksak“, die mich nicht direkt nur als Mutti entlarvt, sondern auch als normale Handtasche stylisch wirkt. Hier sind ein Flaschenwärmer, eine Wickelunterlage und mehrere kleine praktische Fächer bereits integriert (siehe Fotos). In die Tasche habe ich gepackt:

– Wickelunterlage (wenn nicht schon in Tasche vorhanden), ein kleines Paket Pampers Nummer 1 für Neugeborene, ein Reisepäckchen Feuchttücher für Babys Popo und unterwegs, Wundschutzcreme für den Popo – am besten Naturprodukte von Weleda

– Bodys, am besten zum Wickeln, je einen in Größe 50/56/62, leicht zu öffnende Strampler mit Füßen und langen Armen (falls Bodys kurzärmlig sind) in jeweils 50/56/62, ein Babyjäckchen zum Überziehen in 56/62, Strampelhose mit Fuß in 56, Babymützchen in Größe 34 und 38, Babysocken für Neugeborene ca. 3 Paar

– eine kleine Baby-Wolldecke oder größere Baumwoll-Puckdecke zum Zudecken auf der Fahrt und zum Einwickeln im Krankenhaus

– 3 Spucktücher/Moltontücher

– eine Spieluhr mit der Melodie, die das Baby schon kennt oder auch ein kleines Willkommensgeschenk, z.B. ein Schmusetuch

Also unser Kofferraum ist nun voll! Es lohnt sich, nur die Handtasche für die werdende Mama noch im Haus zu behalten, in die die letzten wichtigen Unterlagen gepackt werden müssen, die man auch in den letzten Tagen noch immer bei sich tragen sollte, wie z.B. den Mutterpass und das aufgeladene Mobiltelefon! Dazu kann man am besten einen Zettel an die Haustür kleben, auf dem alles aufgelistet ist, was man noch auf die Schnelle einpacken muss, falls es losgeht!

Ergänzungen und Anmerkungen nehme ich gern entgegen – noch lässt sich umpacken!

2 Gedanken zu “Ich packe meine Kliniktaschen

  1. Da bist du ja top vorbereitet. Allerdings wirst du mindestens die Hälfte der Sachen nicht brauchen. Eigentlich bekommst du an Windeln, Kleidung, Binden, Vorlagen, Cremes, Netzunterhosen alles im KH. Und du wirst nach der Entbindung auch nicht mehr wirklich darüber nachdenken, was du gerade trägst;) Fürs Kind reicht ein Komplettoutfit für die Heimfahrt. Ansonsten braucht es nix. Du brauchst ein bequemes Nachthemd, T-Shirt oder Longshirt für die Geburt, ein bis zwei weite und bequeme Pyjamahosen, ein paar Shirts und eine Strickjacke, einen Still-BH, Pantoffeln oder Flip-Flops, Stilleinlagen sowie nen bisschen was zu knabbern und was du so für deine Körperpflege brauchst. Wenn es warm ist, empfehle ich lange Tank- Tops, die eng anliegen. Da kann man dann einfach die Stilleinlagen so reinkleben und brauch nicht immer einen BH. Für wunde Brustwarzen kriegt man im KH auch die tollen MultiMam Kompressen. Ansonsten soll man ja eh viel lüften und oben ohne im Zimmer rumsitzen;) Dein Mann wird übrigens dankbar sein, wenn er dir mal Sachen besorgen soll und er mal rauskommt;) Ich habe damals meine gepackte Tasche fast so wieder mitgenommen. Mir war die ganze Zeit heiß und ich wollte möglichst wenig Kleidung tragen….Ich wünscht dir alles Gute und bin gespannt auf die Berichte! Es steht eine aufregende Zeit an!

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